Startseite Geschichte Wallfahrten Gnadenbild Kreuzweg Aktuelles Videos Kontakt weiterf. kirchl.Links Anfahrt Marienthaler Kloster und Wallfahrtskirche Wer in die Kirche eintritt, dessen Blick wird sofort vom barocken Hochaltar eingefangen.Liturgisch und künstlerisch zeigt der sorgfältig gegliederte Säulenaltar dem Kirchenraum sein Ziel und seine Geschlossenheit.Der rosa-graue Marmorton der Altararchitektur wird überspielt von der schimmernden Goldfassung des Dekors. So selbstverständlich fügt sich der Altar dem vorgegebenen Standort ein, dass die Vorstellung schwer fällt, dass er erst im Jahre 1968 hier eine Bleibe gefunden hat. Auf der Suche nach barocken Ausstattungsstücken, als Ersatz für die verlorene Kirchenausstattung, wurde die erzbischöfliche Bauleitung durch einen Glücksfall auf diesen Altar in Windorf an der Donau ( bei Passau ) fündig. Das Hochaltarbild der “ Maria Immaculata “ malte im Jahr 1841 die Baronin Clementine von Geyr-Schweppenburg, sie war eine Cousine des Barons Everhard von Geyr-Schweppenburg, der das Kloster im Jahr 1853 dem Erzbistum Köln stiftete. Der Raum strahlt durch seine architektonische Ausgewogenheit eine schöne Vollkommenheit aus, die zur Besinnung und Andacht anregt. Die Ausstattung des Kirchenschiffes  wie des  Altars hat im Laufe der Jahrhunderte vom Barock bis   Neugotik         manche tiefgreifende Änderung erfahren.   Ergänzend zum barocken Hochaltar ziert eine herrliche Barockorgel die Rückseite des Kirchenraumes.     Das  kleine Gnadenbild  wurde infolge der geschichtlichen  “ Wirren “ lange   Zeit  als Gnadenbild  verehrt.      Den   eigentlichen Ursprung des Wallfahrtsortes findet man in einer kleinen Seitenkapelle auf der rechten         Seite.      Textquelle: Hermann Wessler